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Schwangerschaft

Kein seelischer Langzeitschaden durch Abtreibung?

Ein häufig gehörtes Argument von Abtreibungsgegnern lautet: Der Eingriff verursacht bei den betroffenen Frauen psychisches Leid. Doch dem steht die seelische Belastung gegenüber, ein Kind ungewollt austragen zu müssen. Forscher der Univer­sity of California in San Francisco versuchten in einer neuen Längsschnittstudie herauszufinden, wie es Frauen mit und ohne Erfahrung einer Abtreibung bis zu fünf Jahre später ergeht.

Das Team aus Ärzten und Psychologen um Antonia Biggs befragte unter anderem Frauen, die ziemlich spät abgetrieben hatten – nämlich ein oder zwei Wochen, bevor ihre Schwangerschaft nach den Regeln der von ihnen aufgesuchten Klinik schon zu weit fort­geschritten gewesen wäre. Diese verglichen die Wissenschaftler mit Teilnehmerinnen, denen der Eingriff verwehrt geblieben war, weil sie sich erst ein bis drei Wochen nach dem Stichtag darum bemüht hatten …

3/2018

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist 3/2018

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  • Quelle
JAMA Psychiatry 74, S. 169-178, 2017