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Geologie: Keine Abkühlung durch Gebirge

Trotz aller Diskussionen um die globale Erwärmung befindet sich die Erde seit Längerem in einer relativ kühlen Phase ihrer Klimageschichte. So bildete sich vor 34 Millionen Jahren die antarktische Eisdecke, und vor etwa 3 Millionen Jahren gefror auch das Meer am Nordpol. Einer gängigen Theorie zufolge könnte die letzte große Gebirgsbildungsphase, die im Miozän (vor 23 bis 5 Millionen Jahren) ihren Höhepunkt erreichte und unter anderem die Anden und den Himalaja schuf, die treibende Kraft der Abkühlung gewesen sein, die vor etwa 40 Millionen Jahren einsetzte. Das Auftürmen riesiger Gesteinsmassen sollte demnach für eine Zunahme der Erosion gesorgt haben. Dadurch würde der Atmosphäre auf..
Juli 2010

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Juli 2010

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