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Sternexplosionen: Kilonova – eine erstaunlich runde Sache

Das Ereignis GW170817 war ein Glücksfall für die moderne Astronomie, weil damit Gravitationswellen von zwei zusammengestoßenen Neutronensternen gemessen werden konnten – eine Premiere. Begleitet wurde der Crash von einem elektromagnetischen Feuerwerk, das als Kilonova AT2017gfo in die Geschichte einging. Nun haben Astronomen die Geometrie dieser Explosion untersucht und finden, dass sie verblüffend kugelsymmetrisch sind.
Illustration eines astronomischen Ereignisses im Weltraum, das die Kollision zweier Neutronensterne darstellt. Zwei leuchtend violette Objekte sind von konzentrischen, bläulichen Wellen umgeben, die sich nach außen ausbreiten. Ein heller, orangefarbener Strahl verläuft vertikal durch die Mitte der Szene. Der Hintergrund ist dunkel mit verstreuten Lichtpunkten, die Sterne darstellen.

Die Nachricht, dass ein astronomisches Objekt beinahe sphärisch symmetrisch, also kugelförmig ist, sollte normalerweise keine große Verwunderung auslösen. Erde, Sonne, Mond und Sterne besitzen alle in recht guter Näherung diese Form. Eine Kilonova, eine Explosion, die von zwei kollidierenden Neutronensternen ausgelöst wird, ist ebenfalls sphärisch symmetrisch, wie unsere neue Studie darlegt. Das ist eine handfeste Überraschung, weil das ursprüngliche System achsensymmetrisch ist.

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