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Hinter den Schlagzeilen: 100 Tage: Knappe Schonzeit

Medien gewähren neuen Amtsinhabern gewöhnlich eine Gnadenfrist von 100 Tagen. Danach wird eine erste Bilanz gezogen. Dabei ist die Zeit für handfeste Ergebnisse viel zu kurz.
Nun ist Barack Obama also im Amt. Seine Zeit als ein US-Präsident, der nicht nur den Amerikanern als Hoffnungsträger gilt, beginnt mit einer Schonfrist. In dieser werden ihn Journalisten in aller Welt beobachten, seine Versprechungen und Ankündigungen an seinen Taten messen – bis Ende April. Dann sind 100 Tage vergangen. Etwas mehr als drei Monate hat der nunmehr mächtigste Mann der Welt also, um sich in sein Amt einzuarbeiten, um der kränkelnden Wirtschaft neue Zuversicht zu geben, um angesichts zweier verfahrener Kriege Perspektiven zu entwickeln, um das angeschlagene Vertrauen der Welt in die USA wiederherzustellen. Bei aller Sympathie, die dem Präsidenten aus Chicago allenthalben entgegengebracht wird: Am Ende der Schonfrist steht der Tag der ersten Abrechnung.

Zu verdanken hat Obama die Bürde der 100 Tage einem Amtsvorgänger, zudem einem, mit dem er seit seiner Wahl im November letzten Jahres, auf dem Höhepunkt der Weltfinanzkrise, immer wieder verglichen wurde: Franklin Delano Roosevelt.
02/09

Dieser Artikel ist enthalten in epoc 02/09

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