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Frag den Experten: Können sich Fingerabdrücke verändern?

Die amerikanische Wissenschaftsjournalistin Katherine Harmon befragte Experten.
Wer mit bloßen Fingern einen Gegenstand berührt, hinterlässt eine Spur. Denn das Rillenmuster auf den Fingerkuppen, genauer gesagt die Endungen und Verzweigungen der Papillarleisten der Haut, überträgt wie ein Stempel den stets vorhandenen Film aus Wasser und Fett auf die Oberfläche. Und dieser Abdruck lässt sich sichtbar machen und abnehmen.

Schon seit dem 19. Jahrhundert dient diese Technik dazu, Personen zu identifizieren. Auch wenn neuerdings kritische Stimmen bemängeln, dass die theoretischen Grundlagen der so genannten Daktyloskopie (nach griechisch daktylos = Finger) wissenschaftlich nicht bewiesen sind, zweifelt niemand daran, dass die Methode sehr verlässlich ist. Denn das Muster, das sich beim Fingerwachstum ausbildet, scheint genetisch als auch von Umwelteinflüssen bestimmt zu sein – es unterscheidet sich sogar bei eineiigen Zwillingen.

Fingerabdruckscanner kommen auch in der Zugangskontrolle in Mode, ersetzen beispielsweise die Passworteingabe bei Computern; seit Ende 2007 werden in deutschen Reisepässen...
August 2010

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft August 2010

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