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Astronomie und Praxis: Astronomiegeschichte: Kosmische Explosionswolken - ein Blick in die Geschichte

Supernova-Überreste faszinieren Astrophysiker, Deep-Sky-Beobachter und Astronomiehistoriker gleichermaßen. Unser Streifzug durch die Geschichte stellt Objekte vor, die bereits im 18. und 19. Jahrhundert visuell entdeckt wurden. Die wahre Natur dieser "Nebel" – ihre Entstehung durch Sternexplosionen – blieb jedoch lange unerkannt.
Supernova-Überrest im Sternbild Schwan
Nur etwa 300 Supernova-Überreste sind in unserem Milchstraßensystem bekannt. Diese Objekte sind nicht nur wegen des prachtvollen Anblicks auf Astrofotografien etwas Besonderes – auch ihre physikalische Natur fasziniert: Die ausgedehnten Nebel mit farbigen Filamenten zeugen von gewaltigen Sternexplosionen. Sie markieren das Ende der Entwicklung massereicher Sterne und können dann kurzzeitig das Milliardenfache der Sonnenleuchtkraft erreichen. Übrig bleibt eine sich rasch ausdehnende Gaswolke, die Strahlungen unterschiedlichster Wellenlängen aussendet. Alte Chroniken liefern Hinweise auf acht Supernova-Ereignisse, die in den zurückliegenden 2000 Jahren in unserem Milchstraßensystem gesichtet wurden. In nahezu allen Fällen ließen sich die zugehörigen Supernova-Überreste eindeutig identifizieren. Anhand ausgewählter Objekte veranschaulichen die Autoren die gelungene Kooperation zwischen Astrophysik und astronomiegeschichtlicher Forschung.

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