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Welt der Wissenschaft: ASTROPHYSIK: Kosmisches Gas

Ursprünglich lag die baryonische Materie im Universum als nahezu reines Wasserstoffgas vor. Mit der Ausbildung der kosmischen Strukturen und der Entstehung der ersten massereichen Sterne und Galaxien begann der Kreislauf, der die kosmische Entwicklung vorantreibt. Darin spielt das diffuse Gas, das sich zwischen den Sternen und zwischen den Galaxien befindet, nach wie vor eine wesentliche Rolle.
Die baryonische Materie, also die Atome und Moleküle, aus denen die Sterne, aber auch wir selbst und unsere Umwelt zusammengesetzt sind, macht nur etwa vier Prozent aller kosmischen Materie und Energie aus. Maßgeblich für die Entwicklung der Strukturen im Universum war und ist die Dunkle Materie mit ihrem dominanten Gravitationsfeld. Zunächst war die Dunkle Materie annähernd homogen verteilt. Unter dem Einfluss der Gravitation nahm sie eine zunehmend inhomogene, filamentartige Struktur an. Die baryonische Materie folgte dem Schwerefeld der Dunklen Materie, und in ihrer Verteilung bildeten sich immer größere Dichtekontraste aus. So entstand die Vielfalt der kosmischen Filamente, Galaxien, Sterne und Planeten, die wir heute beobachten.

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Spektrum der Wissenschaft – Kosmisches Rätsel - Galaxien ohne Dunkle Materie

Dunkle Materie gilt als unverzichtbar für die Entstehung von Galaxien – doch inzwischen wurden mehrere Systeme ohne sie entdeckt. Was bedeutet das für die bisherigen Modelle? Der zweite Teil der Serie »Intelligenz aus zwei Welten« widmet sich der Frage, ob wir eigentlich noch verstehen, was wir erforschen, wenn künstliche Intelligenz eingesetzt wird. Passend dazu hinterfragt ein Kommentar kritisch den Umgang mit KI-Tools in der Wissenschaft. Außerdem berichten wir über umstrittene Fossilien aus Gabun und über aktuelle Versuche von Biophysikern, künstliches Leben zu erzeugen.

Sterne und Weltraum – Artemis II: Wie erfolgreich war die Mission zum Mond?

Mit dem Artemis-Programm, das 2022 mit der unbemannten Testmission Artemis I begann, strebt die NASA eine erneute Landung von Menschen auf dem Mond an. Mit der nun bemannten und erfolgreich abgeschlossenen Mondumrundung von Artemis II hat sie einen weiteren Meilenstein erreicht – noch nie waren Menschen weiter ins All vorgedrungen. Wir zeigen die Highlights der Mission und geben einen Ausblick. Weiter berichten wir über die Pläne der ESA bis 2035 ein Interferometer zur Messung von Gravitationswellen im Weltraum zu installieren – LISA, sowie von der darüber hinaus schon geplante Weiterentwicklung LISAmax. In unserem Praxisteil lesen Sie über die in der Amateurszene noch wenig verbreitete Spektroheliografie zur Sonnenbeobachtung und deren Möglichkeiten.

Spektrum - Die Woche – Großes Hoffen auf die kleinen Reaktoren

Sind die neuen modularen Kernreaktoren wirtschaftlich zu bauen und zu betreiben und können Sie die an sie gestellten Erwartungen erfüllen? Ähnelt unser Universum einem Quasikristall und was nimmt unser Gehirn unter Narkose wahr? Jetzt lesen in der neuen »Woche«!

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