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Medizin: Krebsstammzellen im Visier

Schon seit Längerem spekulieren Forscher über Krebsstammzellen als "Wurzel" von Tumorerkrankungen. Neue Ergebnisse untermauern am Beispiel von Hirn-, Haut- und Darmtumoren, dass diese Zellen tatsächlich eine entscheidende Rolle spielen.
Schnitt durch einen Darmtumor der Maus

Jeder Mensch hat Stammzellen. Sie schlummern in den Organen, liefern bei Bedarf Nachschub an gesunden Zellen und helfen dem Körper so, sich zu regenerieren. In manchen Organen, etwa im Gehirn, gibt es nur wenige davon. In anderen, beispielsweise der Haut, treten sie häufiger auf. Stammzellen können sich unbegrenzt teilen und zu verschiedenen Zelltypen heranreifen. Es gibt jedoch auch krankhaft veränderte Zellen, die Stammzellen ähneln, aber Krebs hervorbringen (siehe SdW 2/2013, Extra S. 4).

Bis vor etwa 15 Jahren gingen Forscher fest davon aus, Tumoren bestünden aus ...

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  • Quellen

Chen, J. et al.: A restricted cell population propagates glioblastoma growth after chemotherapy In: Nature 488, S. 522 – 526, 2012

Schepers, A.G. et al.: Lineage tracing reveals Lgr5+ stem cell activity in mouse intestinal adenomas In: Science 337, S. 730 – 735, 2012

Driessens, G. et al.: Defining the mode of tumour growth by clonal analysis. In: Nature 488, S. 527 - 530, 2012

Cittelly, D.M. et al.: Progestin suppression of miR-29 potentiates dedifferentiation of breast cancer cells via KLF4 In: Oncogene, S. 1 - 10, 2012