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Blick in die Forschung: Kurzberichte: Künstliche Intelligenz findet 301 neue Exoplaneten

Hunderte neue Exoplaneten identifizierte eine KI in den Daten der Kepler-Mission. Der Algorithmus sei nicht nur effektiver, sondern auch transparent, sagen seine Entwickler.
Ein deutlich kleinerer Exoplanet vor einer riesigen grell leuchtenden Exosonne.

Ein neuronales Netzwerk mit dem Namen ExoMiner hat insgesamt 301 neue Exoplaneten identifiziert. Die Entdeckungen basieren allerdings nicht auf neuen Beobachtungen, sondern auf Archivdaten des Weltraumteleskops Kepler (siehe SuW 4/2011, S. 24). Die untersuchten Sterne galten anhand ihrer Lichtkurven als Kandidaten für solche Planetensysteme, in denen ein Planet vor dem Zentralgestirn vorbeizieht, es geringfügig abschattet und dabei etwas verdunkelt (siehe »Exoplanet vor Stern« und SuW 10/2011, S. 81). Wie das Entwicklungsteam im Fachmagazin »Astrophysical Journal« berichtet, untersuchte ExoMiner die Lichtkurven der Sterne und konnte die Verdunklungen durch diese Transits zuverlässig von Helligkeitsschwankungen aus anderen Gründen unterscheiden.

Ein neuronales Netzwerk ist ein Maschinenlernsystem mit einer besonderen Architektur aus mehreren Schichten, die versucht, Nervensysteme nachzubil- den. »Wenn ExoMiner sagt, etwas ist ein Planet, dann kann man sicher sein, dass es ein Planet ist«, meint Hamed Valizadegan, Projektleiter von ExoMiner am Ames Research Center der NASA.

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