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Kunst und Wissenschaft: Vom Selektionsvorteil zum Luxusgut

Wie ist die Kunst entstanden, welche Funktion erfüllt sie, und wie könnte sie sich künftig verändern? Diesen Fragen geht hier kein Geistes-, sondern ein Naturwissenschaftler nach.

"Nichts in der Biologie ergibt einen Sinn – es sei denn, man betrachtet es im Licht der Evolution." Diese Worte des russischen Evolutionsbiologen Theodosius Dobzhansky überträgt der Tübinger Bioethikprofessor Thomas Junker auf die Kunst. Ein gewagtes Experiment! Denn sowohl die Definition von Kunst als auch das Verständnis von Evolution sind heftig umstritten – selbst unter Wissenschaftlern aus diesen Gebieten. Kann eine Mischehe zwischen den Natur- und den Kulturwissenschaften überhaupt funktionieren, wenn diese beiden Begriffe deren Zentrum bilden?

Junker begegnet der Herausforderung, indem er sein Werk "Die Evolution der Phantasie" so stark strukturiert, dass es fast wie ein Lehrbuch anmutet. ...

November 2013

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft November 2013

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