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Springers Einwürfe: Lehren aus Fukushima

Vor gut einem halben Jahr ereignete sich der katastrophale Nuklearunfall von Fukushima. Unter dem Eindruck des Ereignisses beschlossen in Deutschland Regierung und Bundestag den beschleunigten Ausstieg aus der Kernenergie. Den Ausschlag für die "Energiewende" gaben weniger betriebstechnische Argumente als ein politischer Stimmungsumschwung: Es herrschte allgemeines Erschrecken über das Ausmaß der Katastrophe und über die Hilflosigkeit der Gegenmaßnahmen in einem hochtechnischen Industrieland.

Kein Wunder, dass sich in der Fachwelt bald Kritik am deutschen Ausstieg regte: Die Verhältnisse, unter denen ein Erdbeben der Stärke 9 und ein vernichtender Tsunami auf einen Schlag sämtliche Kühlsysteme lahmgelegt hatten, seien nie und nimmer auf Deutschland übertragbar. Um die Betriebssicherheit heimischer Anlagen stünde es nach Fukushima keinen Deut schlechter als vorher. "Es gibt somit keinen sicherheitstechnischen Grund, deutsche Kernkraftwerke vorzeitig abzuschalten", schrieben vier ausgewiesene Experten für Reaktorsicherheit in der Augustnummer dieser Zeitschrift...
Oktober 2011

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Oktober 2011

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