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Gedächtnis: Lerne lieber unbewusst

Viele Fähigkeiten und Wissensinhalte erwerben wir nebenbei – ganz ohne abstrakte Regeln oder bewusste Aufmerksamkeit.
»Hier werden Sie geholfen!« Wer diesen berüchtigten Werbeslogan einer Telefonauskunft vernimmt, weiß intuitiv, dass etwas faul ist. Doch warum genau der Satz falsch ist, können die wenigsten erklären. Offenbar kennen wir die Regeln, wie man grammatikalisch korrekte Sätze bildet, scheitern jedoch daran, uns ihren genauen Inhalt zu vergegenwärtigen. Derlei Wissen, das dem bewussten Zugriff verborgen bleibt, ist typisch für den Erwerb der Muttersprache, denn an dessen Ende steht immer genau diese Art von unbewusstem Knowhow: ein Gewusst-wie ohne entsprechendes Faktenwissen um die dahintersteckenden Gesetze …

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Spektrum - Die Woche – 43/2021

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Literaturtipps

French, R. M., Cleeremans, A. (Hg.): Implicit Learning and Consciousness. An Empirical, Philosophical and Computational Consensus in the Making. New York: Taylor & Francis 2002.

Reber, A. S.: Implicit Learning and Tacit Knowledge: An Essay on the Cognitive Unconscious. Oxford: Oxford University Press 1993.

Siegler, R. S., Stern, E.: Conscious and Unconscious Strategy Discoveries: A Microgenetic Analysis. In: Journal of Experimental Psychology, 127(4), 1998, S. 377-397.

Stadler, M. A., Frensch, P. A.: Handbook of Implicit Learning. London: Sage Publications 1998.