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Springers Einwürfe: Lesen – eine Last fürs Hirn

Unser Denkorgan erkennt Worte auf Kosten anderer Fähigkeiten.
Lesen lernen war am schwersten. Die Volksschullehrerin malte mit bunter Kreide die ersten Großbuchstaben an die Tafel, und wir zeichneten mühsam, die Zunge im Mundwinkel, die Lettern mit Bleistift ins linierte Heft ab. Dann hämmerten Heinzelmännchen auf der Tafel die Großbuchstaben klein, bis sie aussahen wie gedruckt. Mehrere Buchstaben ergaben ein Wort, die Worte einen Satz. Erst musste ich mir alles laut vorlesen, aber bald bewegte ich nur noch die Lippen, während mein Zeigefinger die Zeilen einer Geschichte entlangfuhr. So stolperte ich in die Labyrinthe der Schrift, wo ich seitdem einen großen Teil meiner wachen Zeit verbringe. ...
Januar 2011

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Januar 2011

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