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Sicherheit: Lust am Risiko

Airbags, Knieschoner, Sonnenkreme, Versicherungen – viele Dinge dienen zu nichts ­anderem, als uns vor Gefahren zu schützen. Doch oft verhalten sich Menschen umso ­waghalsiger, je mehr sie sich in Sicherheit wiegen. Sind wir geborene Draufgänger?
Nervenkitzel
An die letzte Nacht erinnert sich Ralf nur noch schemenhaft. Aber so viel ist klar: Nach zwölf ging es hoch her. Jetzt, am Morgen danach, beschleicht ihn ein ungutes Gefühl. Er fragt sich: Was ist gestern passiert? Hatte ich etwa ungeschützten Sex?
Angst vor einer möglichen HIV-Infektion macht sich in ihm breit. Deshalb beschließt Ralf, einen Arzt aufzusuchen und sich die "Pille danach" verschreiben zu lassen. Das Präparat, das ihm helfen soll, heißt Emtriva und muss meh­rere Wochen lang eingenommen werden. Es senkt das Infektionsrisiko angeblich um rund 80 Prozent ...

Kennen Sie schon …

Gehirn&Geist – Faszination Gehirn: 38 Infografiken über unser Denken, Fühlen und Handeln

Weil Sprache allein nicht immer das beste Kommunikationsmittel ist, werden seit 2013 ausgewählte Inhalte auf eine andere Art präsentiert: in Infografiken. Denn manches lässt sich in Bildern so viel einfacher darstellen als mit Worten. In dieser 2. Auflage der Spezialausgabe von »Gehirn&Geist« präsentieren wir ein »Best-of« unserer Infografiken zu Psychologie, Hirnforschung und Medizin. Wie funktioniert unser Orientierungssinn? Was haben Darmbakterien mit der Psyche zu tun? Was macht eine angenehme Unterhaltung aus? Wie wirkt Alkohol im Gehirn? Und warum lassen wir uns im Supermarkt so leicht zu Spontankäufen animieren? Antworten auf diese und viele weitere Fragen finden Sie in dieser 2. Auflage der Spezialausgabe von »Gehirn&Geist«. Jede der 38 Grafiken im Heft widmet sich einem eigenen Thema.

Spektrum - Die Woche – Der Traum vom perfekten Ich

Der Markt für Persönlichkeitsentwicklung boomt – doch viele Methoden arbeiten pseudowissenschaftlich. Erfahren Sie, was Psychologie über Veränderbarkeit wirklich weiß und wo Risiken liegen. Außerdem: warum Hunger Launen verändert, Europas tiefste Schlucht und neuromorphe KI‑Chips aus Deutschland.

Gehirn&Geist – Multiple Persönlichkeit: Was hinter der dissoziativen Identitätsstörung steckt

Manche Menschen scheinen verschiedene Ichs in sich zu tragen, die im Wechsel die Kontrolle über den Körper übernehmen – mit jeweils eigenem Alter, Namen und Geschlecht. Unsere Experten, die zu dissoziativen Phänomenen forschen, stellen die wichtigsten Fakten zur »Multiplen Persönlichkeit« vor. Ergänzend dazu geht die Psychologin Amelie Möhring-Geisler der Frage nach, ob rituelle Gewalt in der Kindheit gezielt Persönlichkeitsspaltungen herbeiführt. In dieser Ausgabe beginnt zudem eine neue Artikelserie zum Thema »Long Covid und ME/CFS«. Im Interview spricht Carmen Scheibenbogen von der Berliner Charité über Ursachen von ME/CFS, den Versorgungsmangel in Deutschland und Hoffnung auf Medikamente. Darüber hinaus berichten wir über das Glücksparadox, das besagt: Je mehr wir dem Glück hinterherjagen, desto weiter entfernt es sich. Wir stellen das Thema psychotherapeutische Patientenverfügung vor, die im psychischen Krisenfall eine große Hilfe sein kann, sowie die noch immer rätselhafte Schmerzerkrankung Fibromyalgie, über deren Ursachen noch viel spekuliert wird.

  • Infos
Quellen

Autier, P. et al.:Sunscreen Use, Wearing Clothes, and Number of Nevi in 6- to 7-Year-Old European Children. In: Journal of the National Cancer Institute 90, S. 1873-1880, 1998.

Eaton, L., Kalichman, S.:Risk Compensation in HIV Prevention: Implications for vaccines, microbicides, and other biomedical HIV prevention technologies. In: Current HIV/AIDS Report 4(4), S. 165-172, 2007.

Wilde, G. et al.:For and against: Does Risk Homoeostasis Theory Have Implications for Road Safety? In: British Medical Journal 324, S. 1149-1152, 2002.

Slovic, P. et al.:Risk as Analysis and Risk as Feelings: Some Thoughts about Affect, Reason, Risk, and Rationality. In: Risk Analysis 24, S. 311-322, 2004.

Pless, I. et al.:Risk-Compensation Behavior in Children. In: Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine 160, S. 610-614, 2006.

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