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Interview: Macht Musik intelligent?

Der Mediziner und Flötist Eckart Altenmüller erklärt, warum Melodien Dünger fürs Gehirn sind.
Prof. Eckart Altenmüller

Herr Professor Altenmüller, inwiefern fördert Musik unsere geistigen Fähigkeiten?
Die Verarbeitung von Melodie und Rhythmus beansprucht viele verschiedene Teile des Gehirns gleichzeitig. Darunter solche, die akusti­sche Signale auswerten – aber auch Areale, die für motorische und exekutive, planende Funktionen zuständig sind. Außerdem spricht uns Musik ja auf einer emotionalen Ebene an, sie macht Spaß, sie "bewegt uns" im wahrsten Sinn. Hier kommen also Gefühle ins Spiel, die von tief im Gehirn liegenden limbischen Strukturen aus das gesamte Denkorgan aktivieren. Kurz: Musik ist neuronal gesehen eine hochvernetzte Angelegenheit ...

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  • Literaturtipp

Altenmüller, E.: Vom Neandertal in die Philharmonie. Gehirn, Musik und Evolution. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg
(erscheint im September 2012)
Sachbuch über die Bedeutung der Musik für die Stammesgeschichte des Menschen