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Blick in die Forschung: Kurzberichte: Magnetar statt Schwarzes Loch?

Verschmelzen zwei Neutronensterne, so entsteht ein Schwarzes Loch – aber offenbar nicht immer, wie eine unerwartete Beobachtung zeigt.
Der Todestanz zweier Sterne

Magnetare sind eine besondere Form von Neutronensternen. Die Feldstärke ihrer Magnetfelder kann diejenige normaler Neutronensterne um das 1000- bis 10 000-Fache übertreffen. Beide Varianten – Neutronensterne und Magnetare – haben Astronomen bereits in der Milchstraße nachgewiesen. Der gängigen Vorstellung nach sollen sowohl Magnetare als auch normale Neutronensterne beim Kollaps massereicher Sterne entstehen, die wenigstens acht Sonnenmassen auf die Waage bringen, und ihr Leben als spektakuläre Supernovae beenden. Wen-Fai Fong von der Northwestern University im US-Bundesstaat Illinois und ein Team von Astrophysikern aus den USA und Großbritannien fanden nun Hinweise, dass manche Magnetare auch bei der Verschmelzung zweier gewöhnlicher Neutronensterne entstehen können (siehe »Der Todestanz zweier Sterne«).

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Der »rundeste Ball aller Zeiten« für die Fußball-WM 2010 verhielt sich zum Leidwesen der Spieler, nicht so wie sie es gewohnt waren. Lesen Sie warum perfekte Kugeln nicht immer von Vorteil sind und welche Bedenken der aktuelle, von einem Tetraeder abgeleitete, WM-Ball »Trionda« aufwirft.

Sterne und Weltraum – Artemis II: Wie erfolgreich war die Mission zum Mond?

Mit dem Artemis-Programm, das 2022 mit der unbemannten Testmission Artemis I begann, strebt die NASA eine erneute Landung von Menschen auf dem Mond an. Mit der nun bemannten und erfolgreich abgeschlossenen Mondumrundung von Artemis II hat sie einen weiteren Meilenstein erreicht – noch nie waren Menschen weiter ins All vorgedrungen. Wir zeigen die Highlights der Mission und geben einen Ausblick. Weiter berichten wir über die Pläne der ESA bis 2035 ein Interferometer zur Messung von Gravitationswellen im Weltraum zu installieren – LISA, sowie von der darüber hinaus schon geplante Weiterentwicklung LISAmax. In unserem Praxisteil lesen Sie über die in der Amateurszene noch wenig verbreitete Spektroheliografie zur Sonnenbeobachtung und deren Möglichkeiten.

Sterne und Weltraum – Explosion in Andromeda – Die Supernova von 1885

Die Supernova S Andromedae, die sich außerhalb unserer Galaxis in einer Entfernung von rund 2,5 Millionen Lichtjahren in der Andromedagalaxie ereignete, wurde von dem Astronomen Ernst Hartwig schon im Jahr 1885 entdeckt. Er schrieb damit Astronomiegeschichte. Heute setzen Instrumente wie das neue 4MOST Maßstäbe für die Forschung. Es kann mehr als 2000 Objekte am Himmel gleichzeitig ins Visier nehmen – Sternbeobachtung von den Anfängen bis ins digitale Zeitalter. Darüber hinaus: Schwarze Löcher, die nach dem Verschlingen eines Sterns nach einiger Zeit im Radiobereich wieder aufleuchten, die Geburt eines weißen Zwerges durch eine Sternkollision sowie unser Praxistipp zur Beobachtung des Südhimmels mit Remote-Teleskopen von zu Hause aus.

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