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Blick in die Forschung: Kurzberichte: Magnetar statt Schwarzes Loch?

Verschmelzen zwei Neutronensterne, so entsteht ein Schwarzes Loch – aber offenbar nicht immer, wie eine unerwartete Beobachtung zeigt.
Der Todestanz zweier Sterne

Magnetare sind eine besondere Form von Neutronensternen. Die Feldstärke ihrer Magnetfelder kann diejenige normaler Neutronensterne um das 1000- bis 10 000-Fache übertreffen. Beide Varianten – Neutronensterne und Magnetare – haben Astronomen bereits in der Milchstraße nachgewiesen. Der gängigen Vorstellung nach sollen sowohl Magnetare als auch normale Neutronensterne beim Kollaps massereicher Sterne entstehen, die wenigstens acht Sonnenmassen auf die Waage bringen, und ihr Leben als spektakuläre Supernovae beenden. Wen-Fai Fong von der Northwestern University im US-Bundesstaat Illinois und ein Team von Astrophysikern aus den USA und Großbritannien fanden nun Hinweise, dass manche Magnetare auch bei der Verschmelzung zweier gewöhnlicher Neutronensterne entstehen können (siehe »Der Todestanz zweier Sterne«).

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Sterne und Weltraum – Explosion in Andromeda – Die Supernova von 1885

Die Supernova S Andromedae, die sich außerhalb unserer Galaxis in einer Entfernung von rund 2,5 Millionen Lichtjahren in der Andromedagalaxie ereignete, wurde von dem Astronomen Ernst Hartwig schon im Jahr 1885 entdeckt. Er schrieb damit Astronomiegeschichte. Heute setzen Instrumente wie das neue 4MOST Maßstäbe für die Forschung. Es kann mehr als 2000 Objekte am Himmel gleichzeitig ins Visier nehmen – Sternbeobachtung von den Anfängen bis ins digitale Zeitalter. Darüber hinaus: Schwarze Löcher, die nach dem Verschlingen eines Sterns nach einiger Zeit im Radiobereich wieder aufleuchten, die Geburt eines weißen Zwerges durch eine Sternkollision sowie unser Praxistipp zur Beobachtung des Südhimmels mit Remote-Teleskopen von zu Hause aus.

Spektrum - Die Woche – Gibt es Gott, Heino Falcke?

Gibt es Gott? Der Astrophysiker Heino Falcke sagt ja – und erklärt im Interview, warum Naturgesetze für ihn »Schöpfungsworte« sind. Außerdem: Vogelgrippe bei Katzen, die erste namentlich bekannte Autorin der Weltgeschichte und die Suche nach dem Wrack von MH370. Das und mehr in »Die Woche«.

Sterne und Weltraum – Raumzeit: Experimente zur Quantennatur

Die Relativitätstheorie Albert Einsteins ist das Meisterwerk zur Beschreibung der Schwerkraft. Seit Jahrzehnten steht aber die Frage im Raum, ob die Gravitation auf submikroskopischen Längenskalen modifiziert werden muss. Gibt es quantenhafte Austauschteilchen, die Gravitonen? In unserem Titelbeitrag stellen wir Überlegungen vor, wie man experimentell eine Quantennatur der Raumzeit testen könnte. Im zweiten Teil unseres Artikels zur Urknalltheorie beleuchten wir alternative Ansätze zur Dunklen Energie: das Local-Void- und das Timescape-Modell. Außerdem: Teil zwei unserer Praxistipps für die Astrofotografie mit dem Smartphone – Mond und Planeten im Fokus, die Ordnung im Chaos des Dreikörperproblems und woher stammen erdnahe Asteroiden?

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