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Mathematik: Plädoyer in eigener Sache

Der Mathematiker Steven Strogatz versucht zu erklären, warum sein Fachgebiet schön und nützlich ist.

In den zurückliegenden Jahren sind zahlreiche Bücher veröffentlicht worden, die das Ziel verfolgen, Mathematik populärer zu machen. Das vorliegende Werk schließt sich dem an. Der Autor ist Professor für angewandte Mathematik an der Cornell University (New York). Im Jahr 2010 verfasste er für die "New York Times" 15 Beiträge, in denen er für mehr Freude an der Mathematik warb. "The Joy of x" versammelt und ergänzt diese Beiträge. Die englische Originalausgabe erschien 2012 und jetzt nun auch die deutsche Übersetzung. Strogatz erhielt für sein Buch den Euler-Book-Prize 2014 der Mathematical Association of America (MAA), was den Umsatz sicher fördern wird. Erfreulicherweise ist mit dem Kauf des Bands die Lizenz zum kostenlosen Herunterladen der E-Book-Version verbunden.

Der Verlag wirbt auf der Umschlagseite mit einem Zitat von Ranga Yogeshwar: "Nach der Lektüre von 'The Joy of x' werden Sie eine neue Lust entdecken!" Das mag im Einzelfall zutreffen, aber sicher nicht bei allen Lesern. So können mathematisch Vorgebildete dem Werk nur wenig Neues entnehmen, auch wenn die zahlreichen Literaturhinweise und Links mit fast 60 Seiten Umfang sehr üppig ausfallen.

Die spannendsten Beiträge sind jene, die auf dem rückseitigen Umschlag in Frageform angekündigt werden: Wie dreht man am klügsten seine Matratze? Nach wie vielen Dates sollte man sich entscheiden? Wie schafft man es im Google-Ranking nach ganz vorne? Was war der Grund für die Heftigkeit des Ersten Weltkriegs? ...

August 2014

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft August 2014

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