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Maussolos: Porträt eines Grenzgängers

Nicht alle Griechenstädte Kleinasiens begrüßten Alexander als Befreier. Denn nicht wenige hatten sich mit den Persern zu ihrem Vorteil arrangiert.

König Maussolos (regierte 377–353 v. Chr.) kennt man vor allem als Bauherrn seines monumentalen Grabmals, das nicht nur zu den sieben Weltwundern der Antike zählt, sondern auch zum Namensgeber für prunkvolle Grablegen wurde: das Mausoleum. Das ob seiner Größe und seiner künstlerischen Gestaltung berühmte Bauwerk zierte die Hauptstadt von Karien Halikarnassos (heute Bodrum, siehe »Das Reich Alexanders des Großen«, S. 24/25). Durch ein Erdbeben im 14. Jahrhundert schwer beschädigt, wurde es im folgenden Jahrhundert als Steinbruch für die Hafenfestung St. Peter genutzt und abgetragen. Lediglich einige Skulpturen beließ man vor Ort, da sie weder als Baumaterial noch zum Kalkbrennen taugten. Und die stellen eine Kernaussage der Alexanderbiografen in Frage: dass die griechischstämmigen Bewohner Kleinasiens nur darauf gewartet hätten, vom Joch der persischen Herrschaft befreit zu werden ...

Spezial Archäologie - Geschichte - Kultur 1/2019

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Spezial Archäologie - Geschichte - Kultur 1/2019

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