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Athen und Rom: Der Ruf der Großstadt

Die vielfältigen Möglichkeiten Arbeit zu finden, Geschäfte zu machen oder kulturelle Vielfalt zu erfahren, lockten Fremde in die Metropolen der Antike. Doch sosehr man ihren Beitrag schätzte, genossen die Migranten doch selten die vollen Bürgerrechte.

Mochten den antiken Griechen auch Sprache und Kultur gemeinsam sein, so verstanden sie sich doch nicht als Nation, sondern jeweils als Angehörige einer »polis« – und es gab im Mittelmeerraum Hunderte solcher griechischer Stadtstaaten (siehe »Wie Frösche um einen Teich«. Das prächtige Athen aber ragte unter ihnen allen hervor. Dank des Reformers Kleisthenes regierten dort seit 508/507 v. Chr. nicht Tyrannen oder Adelsgeschlechter, sondern Vertreter der Bürgerschaft. Das ließ nicht nur Handel und Handwerk boomten, dank seiner Bürgersoldaten (»Hopliten«) war Athen auch ein militärisches Schwergewicht geworden, das den Konkurrenten Sparta bedrängte und die Heere der Perser erfolgreich abgewehrt hatte. Monumentale Architekturprojekte wie die Akropolis machten Athens Rang unter den griechischen Städten sichtbar, Kunst und Wissenschaft blühten ...

Spezial Archäologie - Geschichte - Kultur 4/2018

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Spezial Archäologie - Geschichte - Kultur 4/2018

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