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Militärroboter: Krieg der Maschinen

In Krisengebieten suchen Roboter nach versteckten Bomben oder decken Gefahren aus der Luft auf. Die ersten Maschinen können sogar schon selbst kämpfen. Doch von dieser Technik sollten wir die Finger lassen!
Kundschafter im Krieg

"Stell dir vor, keiner geht hin, und es ist trotzdem Krieg!" – Diesen etwas schräg klingenden Satz hat der Friedensforscher Niklas Schörnig im Jahr 2011 aufgeschrieben. Vielleicht habt ihr ihn schon einmal genau umgekehrt gehört: "Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin." Dieser Slogan wurde in der Vergangenheit häufig von Menschen benutzt, die Kriege grundsätzlich ablehnen. Er soll bedeuten, dass es keine bewaffneten Konflikte geben kann, wenn einfach niemand mitmacht.

Geht es nach manchen Generälen und Ingenieuren, dann sind wir vielleicht tatsächlich gar nicht mehr so weit von einer Zeit entfernt, in der Kriege stattfinden, ohne dass Menschen sich in Gefahr begeben. Denn schon heute helfen uns Roboter nicht nur beim Erledigen schwerer Arbeit in Fabriken oder auf spannenden Missionen im Weltall (mehr zu Weltraumrobotern findet ihr in dem Artikel "Entdecker im All"), sondern auch in Krisengebieten überall auf der Erde. Gemeinsam mit Soldaten streifen sie zum Beispiel durch den Irak oder Afghanistan. Dort suchen und entschärfen sie Minen oder Bomben, die teils aus längst vergangenen Gefechten stammen und immer noch im Gelände verstreut liegen. Solche Arbeiten von Maschinen erledigen zu lassen, ist sinnvoll. Denn wenn wirklich einmal eine liegen gebliebene Mine bei der Entschärfung hochgeht, dann wird dadurch kein Mensch getötet.

Das klingt im ersten Moment gut – aber nicht alle Kriegsroboter sind so friedlich. Manche von ihnen sind sogar schon in der Lage, selbst zu kämpfen und Menschen anzugreifen. Das ist eine Entwicklung, die viele Gefahren mit sich bringt ...

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