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Schwarze Löcher - Auf der Suche nach der Mittelklasse

Sie gehören zu den rätselhaftesten Objekten im Universum: Schwarze Löcher. Diejenigen in den Zentren von Galaxien haben Massen von Millionen oder Milliarden von Sternen – und sind nicht viel jünger als das Weltall selbst. Wie entstanden diese Giganten innerhalb kurzer Zeit? Die Lösung könnte in Kugelsternhaufen zu finden sein. Dort suchen Astronomen nach mittelschweren Schwarzen Löchern »der Größe M«.
Ein Schwarzes Loch in Omega Centauri (künstlerische Darstellung)

Gibt es auch "mittelschwere" Schwarze Löcher zwischen einigen hundert und einigen hunderttausend Sonnenmassen? Anders ausgedrückt: Gibt es außer den Größen S und XXL auch eine Zwischengröße M?

Seit einigen Jahren beschäftigen sich mehrere Forschungsgruppen verstärkt mit diesem Thema. Ausgelöst wurde die Suche durch Beobachtungen von extrem massereichen Schwarzen Löchern bei hoher Rotverschiebung, also in sehr weiter Entfernung von unserer Milchstraße. Das Licht derart ferner Objekte hat Jahrmilliarden gebraucht, bis es irdische Teleskope erreichte. Das deutet darauf hin, dass diese Schwarzen Löcher bereits kurz nach dem Urknall vor 13,8 Milliarden Jahren entstanden sind. Aber wie konnten sie innerhalb solch kurzer Zeit auf eine gigantische Masse von Millionen oder gar Milliarden Sonnenmassen anwachsen?

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Sterne und Weltraum – Explosion in Andromeda – Die Supernova von 1885

Die Supernova S Andromedae, die sich außerhalb unserer Galaxis in einer Entfernung von rund 2,5 Millionen Lichtjahren in der Andromedagalaxie ereignete, wurde von dem Astronomen Ernst Hartwig schon im Jahr 1885 entdeckt. Er schrieb damit Astronomiegeschichte. Heute setzen Instrumente wie das neue 4MOST Maßstäbe für die Forschung. Es kann mehr als 2000 Objekte am Himmel gleichzeitig ins Visier nehmen – Sternbeobachtung von den Anfängen bis ins digitale Zeitalter. Darüber hinaus: Schwarze Löcher, die nach dem Verschlingen eines Sterns nach einiger Zeit im Radiobereich wieder aufleuchten, die Geburt eines weißen Zwerges durch eine Sternkollision sowie unser Praxistipp zur Beobachtung des Südhimmels mit Remote-Teleskopen von zu Hause aus.

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