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Erlebnisse: Momente des Glücks

Studien belegen: Nicht Einkommen oder Besitztümer sind der Schlüssel zu Wohlbefinden und Zufriedenheit, sondern bedeutsame Erfahrungen. Der Psychologe Marc Hassenzahl erklärt, wie die Suche nach dem perfekten Augenblick einen neuen "Erlebnismarkt" schuf und sogar das Design neuer Produkte beeinflusst.
Nicht nur für den AugenblickLaden...

Was haben Sie sich von Ihren Liebsten zu Weihnachten gewünscht? Die begehrten Konzerttickets oder ein teures Paar Schuhe? Die Armbanduhr oder doch lieber einen Wochenendtrip nach Paris? Kurzurlaub und Musikgenuss haben eines gemeinsam: Es sind Erlebnisse, die vorübergehen. Kleidung und Uhr dagegen besitzt man nach dem Kauf für Jahre oder Jahrzehnte.
So schwer uns die Entscheidung privat fallen mag, wissenschaftlich gesehen liegt der Fall klar. Denn eine Reihe psychologischer Studien kommt zu dem Resultat: Erlebnisse machen glücklicher als Dinge! Mittlerweile ist sogar ein neuer Markt für möglichst aufregende, ungewöhnliche Erlebnisse entstanden. Und selbst für Designer und Ingenieure verändert die Suche nach dem perfekten Augenblick die Art, wie sie Produkte gestalten ...

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  • Quellen

Chaplin, L. N., Roedder John, D.: Growing up in a Material World: Age Differences in Materialism in Children and Adolescents. In: Journal of Consumer Research 34, S. 480-493, 2007

Fromm, E.: Haben oder Sein. DTV, München 1979

Hassenzahl, M.: Experience Design: Technology for All the Right Reasons. Morgan & Claypool, Fort Collins 2010

Keinan, A., Kivetz, R.: Productivity Orientation and the Consumption of Collectable Experiences. In: Journal of Consumer Research 37, S. 935-950, 2011

Tumbat, G., Belk, R. W.: Marketplace Tensions in Extraordinary Experiences. In: Journal of Consumer Research 38, S. 42-61, 2011

Van Boven, L. et al. Stigmatizing Materialism: On Stereotypes and Impressions of Materialistic and Experiential Pursuits. In: Personality and Social Psychology Bulletin 36, S. 551-563, 2010

Van Boven, L., Gilovich, T.: To Do or to Have? That Is the Question. In: Journal of Personality and Social Psychology 85, S. 1193-1202, 2003