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Vor 50 Jahren: Neue Bestimmungen von Sterndurchmessern

Mit Interferometern kann die Winkelausdehnung von Sternen direkt bestimmt werden.

Neue Bestimmungen von Sterndurchmessern

»Mit Interferometern kann [die] Winkelausdehnung [von Sternen] direkt bestimmt werden. … Eine Modifizierung des Michelson-Interferometers nach Hanbury Brown und Twiss [steigert] die Meßgenauigkeit für helle Sterne auf mindestens ± 0."0001. … [Gemessen wird dabei] der Korrelationskoeffizient γ12, ... der ein Maß für die Gleichzeitigkeit der Schwankungen der elektrischen Felder [an den beiden Spiegeln] um den Mittelwert 0 darstellt. … Wegen seiner Eignung, die Interferenzfähigkeit des Lichts zu beschreiben, nennt man γ12 auch den Kohärenzgrad. … Die beiden Methoden unterscheiden sich nur darin, ob … die Interferenzfähigkeit des Lichts aus der Beobachtung von Interferenzstreifen oder aus der Registrierung von Intensitätsschwankungen erschlossen wird. Das Intensitätsinterferometer beim Observatorium Narrabri in Australien [hat zwei] Spiegel mit einer Öffnung von je 6,5 m, die auf einem kreisförmigen Schienenstrang von 188 m Durchmesser bewegt werden können. … [Dort] sind von den Autoren für 15 Sterne des Spektraltyps F5 bis B0 Winkeldurchmesser zwischen 0."007 und 0."0007 bestimmt worden.«

September 2018

Dieser Artikel ist enthalten in Sterne und Weltraum September 2018

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