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MEDIZINTECHNIK: Neuroimplantate

Technische Systeme, die den Kontakt zwischen Geräten und Nervenzellen knüpfen, könnten verloren gegangene Körperfunktionen wiederherstellen. Doch ihre Entwicklung ist immens schwierig.

Die Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien stieß ein Querschnittgelähmter an. Ein mit Motoren ausgestattetes Exoskelett übertrug die Nerven­impulse seiner Gedanken in eine Fußbewegung, die den Ball ins Rollen brachte. Ursprünglich war geplant ge­wesen, dass der Patient mit Hilfe seiner hoch technisierten Prothese 25 Schritte in die Mitte des Stadions geht und dort das Leder kickt. Die Realität sah erheblich weniger spektaku­lär aus. Nachdem sich der Fuß des Exoskeletts ein wenig be­wegt hatte, kullerte der Ball, den man vor dem querschnittge­ lähmten Mann bereitgelegt hatte, eine Art Rampe herunter.

Die Szene, die in alle Welt gesendet wurde, wirft einmal mehr die Frage auf, was Patienten von Neuroimplantaten er­ warten können. Wo steht die Forschung, und wo gehen Science und Fiction nahtlos ineinander über? Kann die Neuro­technik in Diagnose, Therapie und Rehabilitation helfen, die Lebensqualität der Patienten verbessern, und bei welchen Er­krankungen gibt es bereits diesbezügliche Erfahrungen, die über eine Machbarkeitsstudie hinaus sind? 

Spezial Physik - Mathematik - Technik 2/2015

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Spezial Physik - Mathematik - Technik 2/2015

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