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Medizin: Nüchterner Blick auf das Ende des Lebens

Zwei kanadische Mediziner entzaubern das Mysterium des Todes mit vielen wissenschaftlichen Fakten und farbenfrohen Bildern.

Für die Krebsforscher Richard Béliveau und Denis Gingras aus Montreal (Kanada) sind "Daten, Fakten, Unerklärliches" nur Mittel zum Zweck. Wie der Originaltitel "La mort. Mieux la comprendre et moins la craindre pour mieux célébrer la vie" deutlich macht, verfolgen sie eine aufklärerische Absicht: Die Wissenschaft "kann die Mechanismen entmystifizieren, die beim Sterben wirksam sind, und das letzte Tabu unserer Gesellschaft in neuem Licht erscheinen lassen".

Ihre Absicht, "die großen Linien des Lebens darzustellen und anhand konkreter Beispiele die vielen möglichen Arten des Sterbens zu veranschaulichen", realisieren sie in elf Kapiteln. Auf Tröstliches ("Sterben gehört zum Leben") folgen unter anderem Physiologisches ("Schleichender Tod"; "Tod durch Infektionen"), Mörderisches ("Gifte: Faszination und Gefahr", "Gewaltsame Todesarten"), Unappetitliches ("Post-mortem-Prozesse") und Komisches ("Zum Totlachen "). Das ganze Werk ist durchgehend und reichlich mit anschaulichen Illustrationen ausgestattet. Bereits das Eingangskapitel "Schweren Herzens" zeigt ...
April 2013

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft April 2013

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