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"Nur Kugeln unterschieden nicht zwischen Schwarzen und Weißen"

Hunderttausende Afrikaner kämpften im Zweiten Weltkrieg als Kolonialsoldaten auf den Schlachtfeldern Afrikas, Asiens und Europas. Ein erschütterndes Kapitel der Geschichte des 20. Jahrhunderts
Für viele Afrikaner markiert der 3. Oktober 1935, der Tag des italienischen Überfalls auf Äthiopien, den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Schließlich kämpften auf Seiten Italiens 150000 Kolonialsoldaten aus Libyen, Eritrea und Somaliland gegen 500.000 äthiopische Partisanen und ab 1940 zehntausende Soldaten aus den Kolonien des britischen Empires in Ost- und Westafrika sowie aus der "Kronkolonie" Indien. In Äthiopien fand wahrlich ein Weltkrieg statt; dort kämpften Truppen aus drei Kontinenten und 17 verschiedenen Ländern gegeneinander.

Aber wohl weil dieser Kriegsschauplatz in Afrika und nicht in Europa lag, hat ihn die Geschichtsschreibung weit gehend vergessen. Selbst systematische Giftgaseinsätze der Invasoren gegen die äthiopische Zivilbevölkerung wurden erst 1996 vom italienischen Verteidigungsministerium eingestanden. Und bis heute hat man den Verantwortlichen nicht der Prozess gemacht, haben die Opfer keine Entschädigung erhalten ...

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