Überleben im All: Per Anhalter durchs Sonnensystem
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Überleben im All: Per Anhalter durchs Sonnensystem
Gewaltige Meteoriteneinschläge schleudern immer wieder irdische Mikroben ins All. Leben manche Bakterien noch, wenn sie fremde Himmelskörper erreichen?
Vor 65 Millionen Jahren krachte ein riesiger Asteroid auf die mexikanische Halbinsel Yukatan. Im Umkreis von 200 Kilometern verdampfte sämtliches Leben. Rings um diese Todeszone wurde in einem 300 Kilometer breiten Gürtel fast alles verbrannt, zermalmt oder erstickt. Der Aufprall schleuderte Billionen Tonnen von Staub und Schutt in die Atmosphäre, die Sonne verdunkelte sich. Die Hälfte aller Tierarten verschwand von der Erde, darunter die Dinosaurier. Aber das war noch nicht alles, was der Meteorit anrichtete. Sein Einschlag, der den 200 Kilometer großen Chicxulub-Krater hinterließ, katapultierte vermutlich mehr als eine Milliarde Gesteinsbrocken ins All. Brett Gladman von der University of British Columbia, Kanada, und seine Kollegen berechneten, dass die großen Gasplaneten wie Jupiter oder Saturn etwa ein Drittel jener Trümmer aus unserem Sonnensystem herausgeschleudert haben. Hunderte Millionen weitere fielen in den folgenden Jahrmillionen wieder auf die Erde zurück. Doch die übrigen blieben im interplanetaren Raum.
Sterne und Weltraum – Sterne am Tempolimit: Was beschleunigt die galaktischen Raser?
Hyperschnellläufer sind Sterne, die mit Hunderten bis Tausenden Kilometern pro Sekunde durchs All rasen. Wir gehen der Frage nach, welche gewaltigen Prozesse solche Ausreißer beschleunigen und woher sie stammen. Darüber hinaus berichten wir über das ESA Weltraumteleskop CHEOPS, mit dem seit 2019 äußerst präzise Daten über bereits bekannte Exoplaneten gesammelt werden, die Grundlage für neue Entdeckungen sind. Die Mission hat sich als so erfolgreich erwiesen, dass sie möglicherweise bis 2029 weiterläuft. Unsere Autorin zieht eine Zwischenbilanz und zeigt, welche exotischen Welten CHEOPS bereits enthüllt hat. Im Beobachtungsteil richten wir den Blick auf die Sonnenfinsternis am 12. August 2026 über Europa. In Deutschland wird sie als tief stehende partielle Finsternis sichtbar sein. Unser Autor erklärt, was Sie als Beobachter wissen müssen: vom Verlauf des Totalitätsstreifens über die Standortwahl bis zur sicheren Beobachtung und fotografischen Dokumentation.
Sterne und Weltraum – Gestrandet – Proben von Perseverance bleiben auf dem Mars
Der Rover Perseverance hat seit 2021 viele Daten und Gesteinsproben vom Mars gesammelt – doch die geplante Rückholmission der Proben ist aus Kostengründen abgesagt. »Little red dots« in Tiefenfeldaufnahmen des James Webb Teleskops geben Rätsel auf – was leuchtet da am Himmel? Könnten sie Einblicke in die frühen Entwicklungsphasen unseres Universums ermöglichen? Darüber hinaus: Zwei Astrofotografen testen ein Smart-Teleskop, das überraschend tiefe Einblicke ins Universum ermöglicht.
Spektrum Gesundheit – Sucht – Warum konsumieren Menschen Drogen?
Es gibt viele Wege in die Abhängigkeit. In dieser Ausgabe beleuchten wir, wie Sucht entsteht und warum legale Substanzen dabei besonders gefährlich sind. Außerdem: Was Intervallfasten wirklich bringt, 11 Fakten zur Gürtelrose-Impfung und wann Antibiotika bei einer Erkältung sinnvoll sind.
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