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Persönlichkeit: Warum sich Neugier lohnt

Als Kinder erkunden wir die Welt. Als Erwachsene haben wir allerdings viel von unserer Lust auf Neues ­verloren. Fünf Gründe, sich seinen Forscherdrang zu bewahren.
Ein Mann steht vor einem Wohnwagen. Neben ihm sitzt ein Hund und blickt in die Kamera.Laden...

Neugier ist zutiefst menschlich. Wen interessiert es nicht brennend, wer die neue Freundin des besten Freundes ist? Und wer kennt nicht das Gefühl, etwas unbedingt und sofort googeln zu müssen?

Besonders wissbegierig sind Kleinkinder. Doch bereits in den ersten Lebensjahren scheint die Begeisterung für Unbekanntes abzunehmen. So sind 15 Monate alte Babys zunächst sehr interessiert an einem neuen Spielzeug. Sehen sie allerdings, wie sich ein Erwachsener über einen anderen beschwert, der mit dem gleichen Spielgerät hantiert, lassen sie schneller davon ab. Im Vorschulalter bremst es die Neugier der Kinder, wenn Eltern oder Lehrer ihnen erzählen, wie etwas funktioniert. Es ist daher offenbar nicht schwer, Heranwachsenden ihren Forscherdrang zu nehmen. Wissenschaftliche Erkenntnisse sprechen jedoch dafür, dass es sich für uns alle lohnt, uns ein wenig von unserer Neugier zu bewahren. ...

2/2017

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist 2/2017

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  • Quellen

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