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Welt der Wissenschaft: Kosmologie: Perspektiven astronomischer Entdeckungen

Wohin geht die astronomische Forschung? Welche grundlegenden Fragen zur Struktur der Welt im Großen werden wir in Zukunft beantworten können? Möglicherweise stehen unserem Weltbild radikale Umbrüche bevor – andere Erden, anderes Leben, andere Physik, andere Universen. Wo liegen die Grenzen unserer empirischen Wissenschaft?
Astronomisches Denken fundiert einerseits auf der bekannten Physik: Es nutzt ihre allgemeine Gültigkeit, um neue Phänomene zu entdecken – etwa Planeten um andere Sonnen oder die erste Generation von Sternen, die in unserem Universum bald nach dem Urknall aufleuchtete. Andererseits verwenden die Astronomen das Universum als Labor, um die in unserer nahen Umgebung erprobten physikalischen Gesetze auf unbekanntem Gelände zu testen. Dabei stoßen sie immer wieder auf gänzlich neue Physik: Die kürzlich erfolgte Entdeckung der Dunklen Energie liefert dafür vielleicht das spannendste Beispiel. Und welche neuen Entdeckungen stehen uns bevor? Möglicherweise wird sich Leben auf anderen Planeten nachweisen lassen, und eines Tages werden wir untersuchen müssen, ob die Frage »Gibt es andere Universen?« jemals empirisch zu beantworten ist. Im Titel dieses Beitrags habe ich das Wort »Perspektiven« verwendet, denn ich möchte die Gedankengänge herausarbeiten, die hinter den schönen Bildern und den scheinbar absurden Erklärungen der Astronomen stecken. Immer wieder, wenn wir die Frage stellen: »Warum ist etwas so, wie es ist?«, stellt sich als Antwort die Gegenfrage: »Wie könnte es anders sein?« Aber im astrophysikalischen und insbesondere im kosmologischen Kontext kann diese Frage nach möglichen Alternativen in ein ernsthaftes Dilemma führen.

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