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Interview

"Pharmakologischer Hammer aufs Gehirn"

Seit einigen Jahren testen Psychiater unter anderem in den USA, ob sich psychische Störungen mit Halluzinogenen lindern lassen. Warum sie damit in Deutschland auf Skepsis stoßen, erläutert Falk Kiefer, Suchtforscher am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim.
Professor Kiefer, Ihre Kollegen in den USA experimentieren bei der Behandlung psychisch Kranker mit psychedelischen Drogen. Für wie riskant halten Sie das?
Die Risiken sind seit den 1970er Jahren bekannt: Rund ein Prozent der Konsumenten bleibt "auf einem Trip hängen", erleidet also eine Drogenpsychose. Davon erholen sich zwar etwa zwei Drittel wieder. Aber geschätzte 0,3 Prozent aller Konsumenten bleiben auf längere Zeit psychotisch …
Mai 2008

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist Mai 2008

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12/2015

Gehirn&Geist – 12/2015

Titelthema: Heimat • Serie "Psyche und Ernährung" • Portrait: Alexander Shulgin • Serie Praktische Psychologie • Migräne

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Literaturtipps

Brown, D. J.: Mavericks of Medicine. Exploring the Future of Medicine. Petaluma: Smart Publications 2007.

Grof, S.: LSD-Therapie. Stuttgart: Klett-Cotta 2000, 2. Auflage.

Hofmann, A.: LSD - mein Sorgenkind. Die Entdeckung einer "Wunderdroge". München: dtv 2007, 13. Auflage.

Kolp, E. et al.: Ketamine Enhanced Psychotherapy. In: The Humanistic Psychologist 34(4), 2006, S. 399-422.

Van Treeck, B.: Drogen. Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf 2004, 2. Auflage.