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Homöopathie: Wirkung ohne Wirkstoff: Der Placeboeffekt

Pseudo-Pillen, Scheinoperationen und Akupunkturnadeln, die gar nicht in die Haut eindringen, können womöglich das Befinden von Patienten verbessern.

Nach dem aktuellen Forschungsstand besitzt die Homöopathie keine medizinische Wirkfähigkeit. Wer auf eine "sanfte Heilung" durch extrem verdünnte Lösungen hofft, sich von seinem Behandler verstanden fühlt oder gar eine spirituelle Heimat bei ihm findet, dem hilft dies aber womöglich doch. Der Grund dafür ist der Placeboeffekt.

Die oft verblüffende Wirkung von Scheinbehandlungen gehört mittlerweile zum Standardwissen der Medizin. Placebos können demnach körperliche Vorgänge wie die Herzfrequenz und den Blutdruck, aber auch die Aktivität verschiedener Botenstoffe im Gehirn beeinflussen ...

10/2017

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist 10/2017

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