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Kosmologie: Plancks Himmelskarte

Daten des Weltraumteleskops Planck liefern Forschern die bisher genaueste Karte der kosmischen Hintergrundstrahlung. Die Ergebnisse stimmen gut mit dem Standardmodell der Kosmologie überein, sorgen aber auch für Überraschungen.
Plancks Himmelskarte

Trifft unsere heutige Vorstellung von der Entwicklung des Universums zu? Gespannt warteten die Kosmologen in den vergangenen Jahren auf die Ergebnisse der 2009 gestarteten Planck-Mission der Europäischen Weltraumorganisation

ESA. Im März 2013 war es so weit: Planck lieferte neue Daten zur kosmischen Hintergrundstrahlung. Nun stehen die Wissenschaftler vor der anspruchsvollen Aufgabe, sie zu interpretieren.

Die Hintergrundstrahlung stammt aus der Zeit kurz nach dem Urknall und liefert das älteste Bild des Universums, das wir noch heute betrachten können. Damals, als das Weltall 380 000 Jahre nach seiner Entstehung so weit abgekühlt war, dass sich Elektronen und Wasserstoffkerne zu neutralen Atomen vereinigten, trat ein neuartiges Phänomen auf: Die elektromagnetische Strahlung wurde nicht mehr unablässig von den geladenen Teilchen gestreut – insbesondere von den freien Elektronen –, sondern konnte sich erstmals relativ ungehindert ausbreiten. ...

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