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Neuronale Plastizität: Wachst, ihr Nervenzellen!

Beim Menschen regenerieren sich beschädigte Neurone im zentralen Nervensystem kaum. Forscher arbeiten an ganz unterschiedlichen Ansätzen, um irgendwann Verletzungen und Krankheiten des Gehirns oder Rückenmarks heilen zu können.

Bereits nach wenigen Tagen ist die verletzte Stelle im Gehirn wieder vollständig verheilt – von Narben keine Spur. Bedauerlicherweise ist das kein Patientenbericht, sondern eine Beobachtung aus Experimenten mit Zebrafischen. Die Tiere können Nervenzellen, auch Neurone genannt, regenerieren und so die Funktionstüchtigkeit neuronaler Netzwerke, die aus miteinander interagierenden Nervenzellen bestehen, wiederherstellen. Viele andere Fische und manche Salamanderarten besitzen ebenfalls diese Fähigkeit.

Beim Menschen hingegen verursachen Verletzungen des zentralen Nervensystems sowie neurodegenerative Erkrankungen in der Regel dauerhafte und schwer wiegende Defekte: Eine Durchtrennung des Rückenmarks führt zum Beispiel zu Lähmungen; ein Schlaganfall, bei dem Nervengewebe im Gehirn unwiderruflich zerstört wird, hinterlässt oftmals bleibende Schäden wie Sprachstörungen und den Verlust kognitiver Fähigkeiten. Zum Glück gehen die Beeinträchtigungen bei einigen Betroffenen dennoch mit der Zeit teilweise oder ganz zurück, da sich bereits bestehende neuronale Netzwerke umstrukturieren.

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  • Quellen
Kjell, J. et al.: Defining the adult neural stem cell niche proteome identifies key regulators of adult neurogenesis. Cell stem cell 26, 2020 Barker, R. A., et al.: New approaches for brain repair—from rescue to reprogramming. Nature 557, 2018 O. Lindvall: Clinical translation of stem cell transplantation in Parkinson's disease, Journal of Internal Medicine,279, 2015 Selvestro, S. et al: Stem Cells Therapy for Spinal Cord Injury: An Overview of Clinical Trials. International journal of moleculare science 21, 2020

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