Direkt zum Inhalt
Spielsucht

Pokern mit der Maus

Glücksspiel und Wetten machen abhängig – das belegen jetzt auch neurobiologische Untersuchungen. Immer neue Online- und TV-Angebote vervielfachen gleichzeitig die Zahl der Versuchungen. Eine gesellschaftliche Bedrohung?
Spielsucht
Betandwin, mybet, star­bet und wie sie alle heißen – spätestens seit der Fußball-WM wissen wir: Zum Zocken braucht keiner mehr das Haus zu verlassen. Dank virtueller Wettbüros wird das heimische Wohnzimmer mit Flimmerkiste und Computer zur Glücksspielhölle. Hier können wir Pokern, beim Roulette setzen oder noch zehn Minuten vor Abpfiff auf ein weiteres Tor von Bayern München oder Real Madrid spekulieren. Doch was nach spannendem Feierabendspaß klingt, ist für Suchtexperten Anlass zur Besorgnis: Sie befürchten eine Zunahme der Spielsucht durch das unkontrollierte Daddeln zu Hause …
Dezember 2006

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist Dezember 2006

Kennen Sie schon …

Drogen - Wie Rauschmittel wirken

Spektrum Kompakt – Drogen - Wie Rauschmittel wirken

Inzwischen ist vieles darüber bekannt, wie Alkohol, Nikotin oder andere, auch härtere Drogen auf Körper und Psyche wirken und in die Abhängigkeit führen. Noch relativ neu hingegen ist der Ansatz, manche Substanzen wie Marihuana gezielt in der Medizin einzusetzen.

Essen und Psyche - Wie unsere Ernährung auf das Gehirn wirkt

Spektrum Kompakt – Essen und Psyche - Wie unsere Ernährung auf das Gehirn wirkt

Warum macht Schokolade glücklich? Helfen Omega-3-Fettsäuren dem Gedächtnis auf die Sprünge? Kann Zucker süchtig machen? Lesen Sie, wie unser Essen auf Gehirn und Gemüt wirkt.

Ratgeber 1/2015

Gehirn&Geist – Ratgeber 1/2015: Sucht & Drogen

Alkohol und Zigaretten: Dem Verlangen widerstehen • Heroin vom Staat: Ein Modellprojekt für Junkies • Exzessives Kiffen: Was Angehörige tun können • Frust und Völlerei: Selbsthilfe bei Essattacken • Facebook, Sport und Spiel: Wann es zu viel wird

Lesermeinung

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmer sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Vielen Dank!

  • Infos
Literaturtipps:

Grüsser, S. M. et al.: Pathologisches Glücksspiel – Eine empirische Untersuchung des Verlangens nach einem stoff­ungebundenen Suchtmittel. In: Der Nervenarzt 5, 2005, S. 592 – 596.

Raylu, N., Oei, T. P. S.: Pathological Gambling – a Comprehensive Review. In: Clinical Psychology Review 22(7), 2002, S. 1009 – 1061.

Meyer, G., Bachmann, M.: Spielsucht. Ursachen und Therapie (2., vollst. überarb. und erw. Aufl.). Berlin: Springer 2005.