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Post-Quanten-Kryptografie: »Der Q-Day wird kommen«

Wie wir unsere Daten langfristig schützen können, erklärt Mathematikerin Juliane Krämer im Interview.
Symbolbild für einen Hacker- oder Cyber-Angriff.

Forscherinnen und Forscher aus der Informatik und der Mathematik haben sich zusammengetan, um neue kryptografische Methoden auszuarbeiten, die selbst den leistungsfähigsten Quantencomputern die Stirn bieten sollen. Um den vielversprechendsten Ansatz auszumachen, hat die US-amerikanische Behörde National Institute of Standards and Technology (kurz: NIST) 2016 eine weltweite Ausschreibung für so genannte Post-­Quanten-Algorithmen gestartet, die Quantencomputern standhalten.

Um zu verstehen, was es damit auf sich hat, haben wir mit der Mathematikerin und Informatikprofessorin Juliane Krämer von der Universität Regensburg gesprochen. Sie leitet dort den Lehrstuhl für Datensicherheit und Krypto­grafie.

Hallo Frau Krämer. Wie realistisch ist die Bedrohung durch Quantencomputer? Wird es den Q-Day tatsächlich geben?

Unternehmen und Forschungsgruppen arbeiten seit mehreren Jahren sehr aktiv an den Geräten. Ich sehe keinen Grund, warum es nicht irgendwann ausreichend große Quantencomputer geben sollte, die unsere jetzigen Verschlüsselungsmechanismen angreifen können. Deshalb glaube ich, der Q-Day wird kommen …

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