Direkt zum Inhalt
Login erforderlich
Dieser Artikel ist Abonnenten mit Zugriffsrechten für diese Ausgabe frei zugänglich.

Profil: Ausgeschlafener Gedächtnisforscher

Dem Neurowissenschaftler Jan Born verdanken wir spannende Erkenntnisse darüber, was das Gehirn mit dem tagsüber Gelernten in der Nacht so alles anstellt.
Jan BornLaden...

Jan Born wurde 1958 in Celle geboren. Er studierte Psychologie an der Universität Tübingen. Nach seiner Habilitation in Physiologie an der Universität Ulm übernahm er 1989 die Professur für Physiologische Psychologie an der Universität Bamberg. Von dort folgte er 1999 einem Ruf an die Universität zu Lübeck, wo er ab 2002 das Institut für Neuroendokrinologie leitete. 2010 übernahm der Schlafforscher den Lehrstuhl für Medizinische Psychologie in Tübingen. Born entdeckte die besonderen Funktionen des Tiefschlafs für die Gedächtnisbildung. Für seine Arbeit erhielt er 2010 den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis.

10/2015

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist 10/2015

Kennen Sie schon …

28/2019

Spektrum - Die Woche – 28/2019

In dieser Ausgabe widmen wir uns Alzheimer, einem alten Schädel und den Bienen.

27/2019

Spektrum - Die Woche – 27/2019

In dieser Ausgabe widmen wir uns dem Bier, dem Gehirn und einer Eigen-OP.

6/2019

Gehirn&Geist – 6/2019

In dieser Ausgabe widmet sich Gehirn&Geist dem Thema Träume. Außerdem im Heft: Sind Sexualstraftäter therapierbar? Warum Blicke mehr sagen als 1000 Worte und Therapiehunde.

Lesermeinung

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmer sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Lesermeinungen können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

  • Ausgewählte Werke

Rasch, B., Born, J.: About Sleep’s Role in Memory. In: Physiological Reviews 93, S. 681 – 766, 2013
Dieser Übersichtsartikel fasst die Rolle des Schlafs für das Langzeitgedächtnis zusammen.

Rasch, B. et al.: Odor Cues during Slow Wave Sleep Prompt Declarative Memory Consolidation. In: Science 315, S. 1426 – 1429, 2007
Beim Lernen eingeatmete Gerüche, die im Tiefschlaf erneut präsentiert werden, reaktivieren Gedächtnisinhalte und festigen diese dadurch.

Wagner, U. et al.: Sleep Inspires Insight. In: Nature 427, S. 352 – 355, 2003
Im Schlaf wird das tagsüber Gelernte neu strukturiert, so dass wir am nächsten Tag darin verborgene Gesetzmäßigkeiten eher erkennen.