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Wissenschaftsgeschichte: Psychologie ohne Psyche

Eine psychologische Schule, die mit Bewusstsein und Denken nichts am Hut hat – klingt absurd? Der Behavioristen aber galt die »Black Box« im Kopf als unerforschbar.
Psychologie, wie sie der Behaviorist sieht, ist ein vollkommen objektiver, experimenteller Zweig der Naturwissenschaft. Ihr theoretisches Ziel ist die Vorhersage und Kontrolle von Verhalten. Introspektion spielt keine wesentliche Rolle in ihren Methoden, und auch der wissenschaftliche Wert ihrer Daten hängt nicht davon ab, inwieweit sie sich zu einer Interpretation in Bewusstseinsbegriffen eignen.
Mit einem Handstreich wollte der Verfasser dieser Zeilen, der amerikanische Psychologe John B. Watson (1878 – 1958), die Probleme seiner Zunft lösen ...
September 2007

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist September 2007

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Literaturtipps

Watson, J. B.: Psychology as the Behaviorist Views It. In: Psychological Review 20, 1913, S. 158-177
(deutsch in: Behaviorismus. Köln: Kiepenheuer & Witsch 1968, S. 13-28).

Watson, J. B., Rayner, R.: Conditioned Emotional Reations. In: Journal of Experimental Psychology 3, 1920, S. 114.