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Raumfahrt: Die neue Supermacht im All

Vor rund einem halben Jahrhundert brachte die Volksrepublik China ihren ersten Satelliten mit eigener Rakete ins All. Seitdem startete das Land eine große Anzahl von Satelliten und Raumsonden und erweiterte sein Programm immer weiter. Bereits im Jahr 2003 begann China damit, Menschen ins All zu befördern. Wie sieht die langfristige Strategie des Reichs der Mitte im All aus, und wie forciert es die Eroberung des Weltraums?
Chinesische Raumstation

Zu den Gerüchten über eine Beschleunigung verschiedener Raumfahrtprogramme der Volksrepublik China kam vor einigen Monaten die Nachricht, dass chinesische Weltraumforen, die eine bedeutende Informationsquelle für die westliche Presse darstellen, von Regierungsseite her massiv unter Druck gesetzt werden. Ende August 2021 wurde ihnen befohlen, wesentliche Inhalte von ihren Seiten zu löschen – darunter auch völlig harmlose, wie etwa über die Geschichte der chinesischen Raumfahrt. Informationen über Starts und den Fortgang von Missionen dürfen nur noch dann verbreitet werden, wenn sie regierungsamtlich genehmigt sind.

China war noch nie eine Hochburg des freien Journalismus, aber was die Raumfahrt betraf, war man dort bislang mit Berichten, auch informeller Art, wesentlich freier, als im Westen immer behauptet wurde. Es war relativ leicht, sich interessante Insiderinformationen abzuholen. Selbst Mitarbeitende der chinesischen Startzentren berichteten in den Fanforen ohne große Angst vor Repressalien über den Fortgang von Startvorbereitungen oder den Verlauf von Missionen – auch dann, wenn mal ein Flug nicht exakt so verlief, wie man es sich gewünscht hätte.

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