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KOSMOLOGIE: Eine eigenwillige Darstellung der modernen Astrophysik

Das Universum besteht zum Großteil aus zwei "dunklen" Komponenten, deren Wesen noch ungeklärt ist. Dennoch sind sie aus der modernen Kosmologie nicht wegzudenken.

Ende der 1990er Jahre machten As­tronomen eine Entdeckung, die unser Bild des Universums radikal verändert hat: Die scheinbare Helligkeit weit entfernter Supernovae des Typs 1a ist geringer, als sie eigentlich sein sollte. Da die absolute Helligkeit dieser Himmelsobjekte so genau bekannt ist, dass sie als »Standardkerzen« zur astronomischen Entfernungsbestimmung dienen, konnte das nur bedeuten, dass man ihre tatsächliche Entfernung unterschätzt hatte. Daraus wiederum folgt: Das Universum dehnt sich schneller aus als angenommen – die kosmische Expansion verläuft beschleunigt.

Der Grund dafür ist nicht bekannt und hat den Namen "Dunkle Energie" bekommen. Sie macht zusammen mit der seit den 1930er Jahren postulierten "Dunklen Materie", welche sich nur durch ihre Schwerkraft verrät, den größten Teil des Universums aus. Im vorliegenden Buch liefert der Astrophysikprofessor Adalbert Pauldrach, der an der Ludwig-Maximilians-Universität München wirkt, eine gründliche Darstellung des derzeitigen Wissens über die "dunklen" Kräfte – und wagt am Ende eine kühne Hypothese über deren Wesen.

Februar 2016

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Februar 2016

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