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Wissenschaftsgeschichte: Kunstvoll und lebensecht

Das Natural History Museum in London stellt 31 bedeutende naturgeschichtliche Werke und ihre Urheber vor.

Um 77 n. Chr. verfasste Plinius der Ältere die Enzyklopädie "Naturalis historia". Sie war der­maßen bedeutsam, dass sie fast anderthalbtausend Jahre später als erstes naturkundliches Buch mit der neuen Technik des Buchdrucks verlegt wurde. Das Natural History Mu­seum in London besitzt eines der ersten Druck­exemplare aus dem Jahr 1469 und stellt es – neben 30 weiteren wissenschaftsgeschichtlich relevanten Arbeiten aus seinem Bibliotheksfundus – in diesem Bildband vor.

Das Buch befasst sich vor allem mit den fachlich beachtenswerten oder auch künstlerisch wertvollen Illustrationen dieser historischen Werke. Die Originale wurden oft von Hand koloriert und teils mit Blattgold verziert. Manche Zeichnungen sind so naturgetreu, dass sie heute noch wissenschaftliche Gültigkeit besitzen. Andere präsentieren sich eher stilisiert, beispielsweise die anthropomorphe Darstellung eines Flusspferds. ...

Februar 2017

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Februar 2017

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