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Welt der Wissenschaft: Kometenforschung: Alles klar zur Landung

Mehr als zwei Jahre lang begleitete die Raumsonde Rosetta den Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko auf seiner Bahn um die Sonne und untersuchte ihn aus nächster Nähe. Nun steht am 30. September 2016 das Ende der Mission bevor – Rosetta selbst soll auf der Oberfläche von 67P aufsetzen.
Der Kern des Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko

Ein kleiner eisiger Himmelskörper ohne Atmosphäre weit jenseits der Umlaufbahn des Mars: Am kohlschwarzen Himmel wird ein Lichtpunkt nach und nach immer heller und bewegt sich, schließlich lässt sich eine längliche Form erkennen. Sie kommt langsam immer näher, und es zeigen sich zwei lange rechteckige Ausleger und ein schwarzer Quader in der Mitte. Das Gebilde wird immer größer, schließlich berührt einer der beiden Ausleger den schwarzen Boden des Himmelskörpers. Dabei verbiegt er sich und der zentrale Quader schlägt wie in Zeitlupe auf.

Was wie eine Katastrophe aussieht, ist in Wirklichkeit das geplante spektakuläre Ende der Mission Rosetta. Das Datum ist der 30. September 2016, und der Ort ist die Oberfläche des Kerns des Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko.

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