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Meeresbiologie: Sauer macht manche stark

Bislang dachte man, dass der steigende Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre den Schalen tragenden Tieren im Meer durchweg schadet. CO2 reagiert mit Wasser zu Kohlensäure und führt so zur Versauerung der Ozeane. Dadurch sollten sich kalkhaltige Schalen von Meerestieren wie etwa Muscheln auflösen oder gar nicht erst bilden können. Wie nun eine detaillierte Untersuchung ergab, stimmt diese pauschale Aussage jedoch nicht: Die zusätzliche Kohlensäure beeinträchtigt nur manche Meerestiere, andere macht sie groß und kräftig.

Justin Ries von der University of North Carolina in Chapel Hill und Kollegen zogen 18 Spezies bei unterschiedlich stark erhöhten Kohlendioxidkonzentrationen auf. Sieben Arten, darunter Krabben, Hummer und Schrimps, reagierten auf die Versauerung unerwartet positiv...
Februar 2010

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Februar 2010

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