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Nanotubes und Co. : Schatzsuche im Dreck

Im Ruß suchen Forscher nach neuartigen Molekülen. Ihr Ziel: Autos unzerstörbar und Computerchips noch kleiner zu machen.
Schatzsuche im DreckLaden...

Man sollte nicht glauben, dass Ruß ein Stoff ist, bei dem selbst gestandene Wissenschaftler ins Träumen geraten. Schwarzbraun, irgendwie schmierig. Dabei ist er ein naher Verwandter des Diamanten, denn so wie der wertvolle Edelstein besteht Ruß aus Kohlenstoff. Der Unterschied:Beim Diamanten sind die Kohlenstoff-Atomeganz regelmäßig angeordnet, beim Ruß herrscht Unordnung. Das Ergebnis sind deshalb keine schönen Kristalle, sondern unansehnliche Teilchen, jedes zwischen 10 und 300 Nanometer im Durchmesser. Die Industrie schätzt Ruß trotzdem, beispielsweise als Füllmaterial in Autoreifen oder zur Herstellung schwarzer Farbe.
Aber Flügel bekam die Fantasie der Wissenschaftler erst 1990, als der deutsche Physiker Wolfgang Krätschmer und sein Team im Ruß "Buckyballs" entdeckten ...

Nr. 3

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum neo Nr. 3

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