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Schlichting!: Schielt der Mond?

Die Mondsichel weist stets exakt zur Sonne – so muss es sein, weil sich Licht geradlinig ausbreitet. Doch manchmal schert sich die Natur nicht darum!

Nicht wenige Menschen glauben noch immer, die Mondphasen kämen durch Schatten zu Stande, welche die Erde auf den Mond wirft. Ihnen riet einst der Pädagoge und Physikdidaktiker Martin Wagenschein (1896 – 1988), "dass es nichts nützt, den Mond allein anzustarren", man müsse ihn schon "mit der Sonne zusammen als Ganzes" ansehen. Ein guter Rat: Der Laie, der dies tut, wird dem Phänomen der Mondphasen früher oder später auf den Grund kommen. Allerdings bringt Wagenscheins Empfehlung ein anderes Problem mit sich.

Das erste kleine Experiment verläuft noch wie erwartet. Verbinden wir die Punkte des Monds, an denen die Schattenlinie beginnt und endet – bei der Mondsichel sind dies die Spitzen der beiden Hörner – mit einer gedachten Geraden. Dann müsste die auf dem Mittelpunkt der Geraden stehende Senkrechte direkt in die Sonne weisen...

Oktober 2012

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Oktober 2012

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