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Schlichting!: Glatt daneben

Erst eine dünne Wasserschicht macht Eis wirklich rutschig. Doch wie sie genau entsteht, wissen nur wenige.

Eine gefrorene Wasserpfütze hat einiges mit einer Glasscheibe gemeinsam: Beide sind feste Körper, mehr oder weniger durchsichtig und ziemlich glatt. "Glatt" im Sinn von glitschig ist allerdings nur das Eis, während trockenes Glas dem darüberreibenden Finger erheblichen Widerstand entgegensetzt. Und so verbindet man den Begriff der Eisesglätte kaum mehr mit Ebenheit, vielmehr hat er es geradezu zum Synonym für Glitschigkeit oder Rutschigkeit gebracht. Ist etwas eisglatt, dann scheint die Reibung aufgehoben zu sein, und es gibt kein Halten mehr – zur Freude der Wintersportler und zum Schrecken der Autofahrer.

Warum aber ist Eis glatt – und Glas nicht? Jeder glaubt das zu wissen, doch die meisten liegen mit ihrer Antwort falsch. Unsere Schulweisheit, der zufolge die Eisoberfläche durch den starken Druck etwa von Schlittschuhkufen schmilzt und so ein schmierender Wasserfilm entsteht, stimmt nämlich nicht. ...

Februar 2014

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Februar 2014

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  • Literaturtipp

Döppenschmidt, A. et al.: Surface Properties of Ice Studied by Atomic Force Microscopy. In: Journal of Physical Chemistry B 102, S. 7813 - 7819, 1998

Colbeck, S.C. et al.: Sliding temperatures of ice skates. In: American Journal of Physics 65, S. 488, 1997