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Springers Einwürfe: Schluss mit der Klimakatastrophe!

Einer meiner Freunde ist radikaler Klimaskeptiker. In seinem Blog spottet er tagtäglich über die Meinung, der Mensch erwärme durch den Ausstoß industrieller Treibhausgase die Erde. Er wittert eine Verschwörung der etablierten Klimaforscher und regt sich darüber ungeheuer auf. Das geht so weit, dass seine Frau und seine Kinder uns schon in der Tür hinter seinem Rücken anflehen, bloß nicht auf das heiße Thema einzusteigen, sonst sei der ganze Abend im Eimer.

Das nützt aber nichts. Trotz lautstarker Proteste der Übrigen konfrontiert er mich mit einem Schwall von Argumenten gegen den anthropogenen Klimawandel und will hören, was ein doch immerhin naturwissenschaftlich Gebildeter darauf zu sagen weiß. Vorsichtig erwidere ich: Klimaexperte sei ich zwar nicht, aber dass die Mehrheit der Forscher irrt, fände ich schon sehr unwahrscheinlich. Darauf kommt mein Freund mit dem Fall Galilei als schlagendes Beispiel dafür, dass die herrschende Meinung durchaus im Unrecht sein kann...
März 2010

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft März 2010

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