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Modellprojekt: Schule fürs Leben

Die Thüringer Bildungsinitiative "Nelecom" setzt auf die natürliche Entdeckerfreude von Kindern und Jugendlichen - und auf die ­Beteiligung der ganzen Kommune. Zum wissenschaftlichen Beirat des Projekts gehört der Neurobiologe Gerald Hüther.
"Man kann einen Menschen nichts lehren", soll Galileo Galilei (1564-1642) einmal gesagt haben. "Man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken." Warum der berühmte Naturforscher damit Recht hatte, glauben Hirnforscher heute begründen zu können. Doch was ist verkehrt daran, Menschen belehren zu wollen? "Damit verbindet sich die Vorstellung, der Lehrer würde Wissen wie einen Gegenstand auf die Gehirne von Schülern übertragen", erklärt der Neurobiologe Gerald Hüther. Soll aus Informationen Wissen werden, müssten Schüler ihrem "Lernstoff" aber Sinn und Bedeutung geben. Lehrer könnten sie dabei bestenfalls unterstützen – etwa durch anschauliche Beispiele, die eine Brücke zur Erfahrungswelt schlagen.
Es bekommt Menschen bekanntlich schlecht, ständig Dinge tun zu müssen, die sie als sinnlos erleben. Schülern jedoch wird das oft zugemutet ...
Dezember 2008

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist Dezember 2008

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