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Bild des Monats: Schwer verdaulicher Happen

Die Erreger der Tuberkulose (Mycobacterium tuberculosis) dringen meist über Tröpfcheninfektion in den Körper ein. Dabei wird ihr Vormarsch in der Regel schon in den Atemwegen gestoppt: Makrophagen (rot) nehmen dort die Bakterien (grün) auf und machen sie so zunächst unschädlich, ohne sie jedoch zuverlässig zu zerstören. Damit können die Keime jahrelang im Körper überdauern und werden bei einer Schwächung des Immunsystems wieder aktiv. Eine neue Methode herauszufinden, ob ein Mensch akut an Tuberkulose erkrankt ist oder die Erreger nur ruhend in sich trägt, entdeckten nun Stefan Kaufmann vom Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin und seine Mitarbeiter. Anhand der Aktivität von nur fünf Genen konnten sie mit über 90-prozentiger Sicherheit bestimmen, ob es sich um einen Patienten oder einen latent Infizierten handelte.
Mai 2011

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Mai 2011

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