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Spektrum-Online-Ticker 11.11.1997: Schwermetall speichernde Schnecken


Mitteleuropäische Landschnecken wie unsere heimische Weinbergschnecke oder die etwas kleinere Gartenschnecke sind imstande, hohe Mengen an giftigen Schwermetallen in ihren Geweben anzureichern. Wie eine Arbeitsgruppe um Reinhard Dallinger am Institut für Zoologie und Limnologie der Universität Innsbruck herausfand, scheiden die Tiere, um für sie lebenswichtiges Wasser zu sparen, aufgenommene Schwermetalle nicht aus, sondern machen sie durch Bindung an ein Protein unschädlich und reichern sie in ihren Weichteilen an. Gourmets sollten bedenken, daß der Mensch weniger schwermetalltolerant ist als der Gegenstand seiner Gaumenfreuden.


Aus: Spektrum der Wissenschaft 1 / 1998, Seite 23
© Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH
1 / 1998

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft 1 / 1998

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