Direkt zum Inhalt
Login erforderlich
Dieser Artikel ist Abonnenten mit Zugriffsrechten für diese Ausgabe frei zugänglich.

Welt der Wissenschaft: Interview: Roelin-Preis für ein Multitalent

Sibylle Anderl ist Astrophysikerin, Philosophin, Wissenschaftsjournalistin und Künstlerin. Die F.A.Z.-Redakteurin erhielt nun den Roelin-Preis für Wissenschafts­publizistik. »Sterne und Weltraum« stellt die vielseitige Persönlichkeit vor.
Dr. Sibylle Anderl

Sterne und Weltraum: Frau Anderl, wie sind Sie zur Astronomie gekommen?

Anderl: Das ist bei mir eine relativ untypische Geschichte, denn ich kam erst sehr spät zur Astronomie. Als Kind lag mir das Thema nicht unbedingt nah. Weder in meiner Familie, noch in meinem Freundeskreis gab es Bezüge zur Astronomie. Erschwerend kam hinzu, dass ich in Norddeutschland aufgewachsen bin und da der Himmel sehr oft bewölkt war.

Schon in der Grundschule hatte ich großes Interesse an der Mathematik, die mir viel Spaß bereitete. Über die Mathematik kam ich zur Physik, weil die Gleichungen auf die Natur angewendet werden. So fasste ich den Entschluss, Physik zu studieren. Während des Studiums entdeckte ich, dass die Astronomie das spannendste Teilgebiet ist, allein deshalb, weil es so vielfältig ist. Das hat mich fasziniert …

Kennen Sie schon …

Spektrum - Die Woche – Das Rätsel um die Atemwegsinfekte bei Kindern

Bald drei Jahre ist das Coronavirus in der Welt – und noch immer ist vieles unklar. Etwa ob schwere Atemwegsinfektionen bei Kindern damit in Zusammenhang stehen. In Berlin läuft derweil ein Pilotprojekt zum Abwassermonitoring, denn: »Nicht jeder geht zum PCR-Test, aber alle müssen zur Toilette.«

Spektrum - Die Woche – Drohen im Winter Stromausfälle?

Deutschlands Stromnetz scheint am Limit – doch die Netzbetreiber halten die Gefahr von Stromausfällen derzeit für gering. Die Herausforderungen werden nach dem Winter jedoch nur noch größer. Außerdem in dieser Ausgabe: Sind blaue Räume besser als grüne? Und wie erschafft man unknackbare Funktionen?

Spektrum - Die Woche – Wie Erwachsene am besten Fremdsprachen lernen

Ein Lehrbuch und ein Vokabelheft: So war Fremdsprachenunterricht gestern. Heute gibt es Apps und Immersion-Camps. Was funktioniert am besten? Und wie viel Grammatik braucht man wirklich? Außerdem in dieser Ausgabe von »Spektrum – Die Woche«: Friert heißes Wasser schneller als kaltes?

Schreiben Sie uns!

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Zuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmende sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Zuschriften können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!